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PSYCHOZONEN-MASSAGE AM FUSS

Folgende Beschwerden können am Fuss behandelt werden:

  • Ess-Lust + Ess-Sucht
  • BULIMIE Ess-Brechsucht
  • Magersucht
  • Alkohol-Lust + Sucht
  • Nikotin-Lust + Sucht
  • Tablettenmissbrauch
  • Schlafstörungen
  • Schlafdrang
  • Depressive Neigungen
  • Nervosität, Stress
  • Unsicherheit, Hemmungen
  • Konzentrationsmangel
  • Angstzustände / Prüfungsangst
  • Körperliche + psychische Schwächezustände
  • Klimakterische Beschwerden
ESSLUST - ESSSUCHT:

Leben heisst Lernen - sich alles einzuverleiben und rund und eins mit Allem zu werden.

Die ständige Aufnahme von Neuem auf geistiger und stofflicher Ebene führt zu Bewusstseinserweiterung. Das ist im Leben so, oder sollte so sein.

Beim Esssüchtigen wird dieser Heisshunger aber nicht durch Erleben und Erfahren gestillt. Der Mensch ist unzufrieden, der Lebenshunger stürzt in den Körper ab und meldet sich als Hunger. Dieser Hunger aber ist unstillbar, denn eine innere Leere kann nicht mit Nahrung aufgefüllt werden . Ersetzt man eine geistige Nahrung durch stoffliche, führt dies zu "Körpererweiterung", leider nicht zu Bewusstseinserweiterung.

Der Esssüchtige sucht nach Liebe, nach Bestätigung, nach Belohnung - leider auf der falschen Ebene. Er lebt die Liebe nur im Körper, da er es im Bewusstsein nicht schafft. Er öffnet sein Innerstes nicht, sondern nur seinen Mund und frisst alles in sich hinein. Das Resultat ist Kummerspeck.

BULIMIE   ESS-BRECHSUCHT

Auf der Körperebene ist eigentlich der ganze Körper betroffen, besonders in seinen weiblichen Ausformungen. Auch der Magen mit der Bedeutung der Aufnahmefähigkeit spielt seine Rolle in diesem gestörten Essverhalten.

Auf der symptomebene ist es die Verweigerung des Übergangs vom Mädchen zur Frau, extrem selten auch vom Jungen zum Mann. Das Mädchen will seinen eigenen, weiblichen Körper nicht annehmen, sondern bekämpft ihn und findet ihn zum "Kotzen". Die Bulimie ist eine Abwertung weiblicher Fülle und Rundheit, bzw. eigener Geschlechtlichkeit. Es ist eine vergebliche Suche nach innerer Erfüllung in der anfallsartigen Füllung des Magens; ein krampfhaftes Nehmen und ein krampfhaftes Geben. Man will sich nicht genussvolles Essen, wie auch Liebe geben. Das Erbrechen dient dann als Strafe und Reinigung zugleich. Man gibt mit Gewalt her, was illegal einverleibt wurde.

Es ist ein Wechsel zwischen Askese und Füllung, ein Konflikt zwischen geistiger und materieller Welt, eine Suche nach der Polarität, nach der Mitte.

Der Lebenshunger wird statt durch Erfahrungen durch Essen gestillt, anstatt sich für den Genuss und die Liebe zu öffnen.

MAGERSUCHT

Die Magersucht betrifft fast ausschliesslich Mädchen. Auf der Körperebene ist der ganze Körper betroffen, besonders in seinen weiblichen Ausformungen.

Auf der Symptomebene zeigt  uns die Magersucht das Problem der Verweigerung, des Übergangs vom Mädchen zur Frau. Sie ist ein Konflikt zwischen Geist und Materie, zwischen Reinheit und Trieb, zwischen Hunger und Verzicht, zwischen Sehnsucht und Einheit.

Die Patientinnen weigern sich, Nahrung zu sich zu nehmen, was teils bewusst, teils unbewusst - mit dem Wunsch, schlank zu bleiben, motiviert wird. Wenn die Mädchen dann schon mal essen, bevorzugen sie "Dinge" mit möglichst wenig Kalorien und Nährwert. Zusätzlich verwenden sie meistens noch Abführmittel, um das Wenige oder das Nichts gleich wieder loszuwerden. Oft machen sie ausgedehnte Spaziergänge und laufen sich so den "Speck" ab, was manchmal erstaunlich ist bei dem oft geschwächten Gesamtzustand der Patientinnen. Meistens kochen magersüchtige Patientinnen sehr gut und gerne, solange sie bei Gästen nur nicht mitessen müssen.

Das Nein der Magersüchtigen zum Essen ist ein Nein zur Körperlichkeit, zur Liebe, zur Wärme und zu allen Ansprüchen, die vom Körper ausgehen. Aus diesem Grund beteiligen sich magersüchtige Leute auch nicht am gemeinsamen Essen. In der Runde zusammenzusitzen und gemeinsam Nahrung zu sich zu nehmen, ist in allen Kulturen ein uraltes Ritual, bei dem menschliche Nähe und Wärme entsteht. Doch gerade diese Nähe flösst den Magersüchtigen Angst ein.

Häufig fehlt magersüchtigen Patientinnen die Menstruation, fast immer haben sie Probleme oder Schwierigkeiten in diesem Bereich.

ALKOHOL - LUST   UND   ALKOHOL - SUCHT

Der Alkoholiker sehnt sich nach einer konfliktfreien, heilen Welt. Er fragt sich: "Was soll's?" Das Ziel wäre nicht falsch, doch möchte er es durch Vermeidung von Konflikten und Problemen erreichen.

Auf der Körperebene sind fast alle Bereiche betroffen, besonders aber die Leber (Leben, Wertung), der Magen (Gefühl, Aufnahmefähigkeit) und das Nervensystem (unser Nachrichtendienst.

Die Zwänge und Probleme unserer modernen Gesellschaft machen es für den einzelnen Menschen schwierig, sich "menschlich" zu verhalten. Denn um im Geschäftsleben oder auch in Freundesbeziehungen erfolgreich zu sein, sind wir geradezu gezwungen, uns in Konkurrenzkampf und Stress zu begeben, was Gefühle der Entfremdung und der Angst hervorruft.

So ist auf der Symptomebene der Alkoholiker nicht bereit, bewusst in die Konflikthaftigkeit des Lebens hineinzugehen und sie durch Arbeit zu lösen. Er betäubt seine Konflikte und Probleme und gaukelt sich über den Alkohol eine heile Welt vor. Meistens sucht der Alkoholiker auch noch menschliche Nähe. Der Alkohol baut Schranken und Hemmungen ab, verwischt Standesunterschiede und ermöglicht eine schnelle Verbrüderung. Dieser jedoch fehlt jegliche Tiefe und Verbindlichkeit.

Alkohol ist der Versuch, die Suche nach einer heilen, konfliktfreien Welt zu befriedigen. Alles, was diesem Ideal noch im Wege steht, muss runtergespült werden. Alkoholismus ist auch Ausdruck von Unsicherheit und Schwäche, von Mutlosigkeit oder Gefühlen der Sinn-losigkeit.

NIKOTIN - SUCHT

Rauchen hat seinen stärksten Bezug zu den Atemwegen und der Lunge. Wir erinnern uns, dass die Atmung vor allem mit Kommunikation, Kontakt und Freiheit zu tun hat. Rauchen ist der Versuch, diese Bereiche zu stimulieren und zu befriedigen. Die Zigarette wird zum Ersatz für echte Kommunikation und für echte Freiheit.

Die Zigarettenwerbung zielt auch gekonnt genau auf diese Sehnsüchte im Menschen ab: Die Freiheit des Cowboys, die Überwindung aller Begrenzungen im Fliegen, eine Reise in ferne Länder und die Geselligkeit fröhlicher Menschen. All diese ICH - Sehnsüchte lassen sich mit einer Zigarette stillen. Man geht meilenweit - wofür? Vielleicht für eine Frau oder einen Mann, für einen Freund, für die Freiheit oder - man ersetzt all diese echten Wünsche mit einer Zigarette, und so vernebelt der Rauch der Zigarette die eigentlichen Ziele.

Will ein Patient nicht wirklich bis ins Innerste mit Rauchen aufhören, müssen wir gar nicht erst mit der Behandlung der Psychozon-Massage beginnen.

TABLETTEN - MISSBRAUCH   TABLETTEN - SUCHT

Wie oft in anderen Problematiken, ist auch bei diesem Thema des Tablettenmissbrauchs die Flucht das zentrale Problem.

Sucht hängt nicht nur sprachlich mit Suchen zusammen. Alle Süchtigen suchen etwas, machen jedoch auf ihrer Suche zu früh halt und bleiben so auf einer Ersatzebene stecken. Suchen sollte zum Finden führen und dadurch erlöst werden.

Wer sich von den Prüfungen und Gefahren, den Mühen und Wirrnissen des Weges abschrecken lässt, wird süchtig, denn er projiziert das Ziel seiner Suche auf irgendetwas, was er auf dem Weg bereits gefunden hat und beendet seine Suche. Er wird aber nicht satt. Den Hunger versucht er durch immer mehr der "gleichen" Ersatznahrung zu stillen und bemerkt dabei nicht, dass mit dem Essen der Hunger wächst. Er ist süchtig geworden und gesteht sich nicht ein, dass er sich im Ziel geirrt hat und weitersuchen müsste. Angst, Bequemlichkeit und Verblendung halten ihn fest.

Alle Formen machen süchtig, wenn man sie nicht durchschaut: Geld, Macht, Ruhm, Besitz, Einfluss, Wissen, Vergnügen, Essen, Trinken, religiöse Vorstellungen, Drogen. Was immer es auch ist - alles hat seine Berechtigung als Erfahrung, aber alles kann zum Suchtmittel werden, wenn wir es versäumen, uns davon wieder zu lösen.

WER SEIN LEBEN ALS EINE REISE BEGREIFT UND IMMER UNTERWEGS IST, IST EIN SUCHENDER, KEIN SÜCHTIGER.

SCHLAFSTÖRUNGEN

Der Schlaf ist ein eigenartiges Phänomen. Wir alle können schlafen, ohne es gelernt zu haben und dennoch wissen wir nicht, wie es geht. Ähnlich wie Essen und Sexualität ist der Schlaf ein triebhaftes Grundbedürfnis des Menschen. Ein Drittel unseres Lebens verbringen wir in diesem Zustand.

Ein guter Schlaf ist mit vielen Gewohnheiten gekoppelt. Ein Durchbrechen oder nicht Einhalten solcher Gewohnheiten kann häufig unseren Schlaf stören.

Die Zahl der Menschen, die über kürzere oder längere Zeiten unter Schlafstörungen leiden, ist sehr gross.

Auf der Körperebene hat die Schlaflosigkeit meistens mit einem Bewusstseinsproblem zu tun.

Auf der Symptomebene ist es eine Angst vor einem Kontrollverlust, eine Angst vor Hingabe, vor Einlassen auf Unbekanntes. Schlaflosigkeit hat mit Loslassen zu tun, sich der Nacht und ihren Gesetzen und dem weiblichen Pol voller Vertrauen hinzugeben. Es liegt sehr viel Kraft im männlichen Denkpol, zu viel Lebensenergie (Blut) in der Zentrale (Gehirn), die dadurch nicht zur Ruhe kommt.

Der Mensch sollte lernen, sich um seine unbewussten Bereiche zu kümmern, um herauszufinden, von wo die Angst hochstiegt. Alle Schlaflosen haben Angst vor der Nacht.

  • Kann ich loslassen?
  • Wie abhängig bin ich von Macht, Kontrolle, Intellekt und Beobachtung?
  • Wie kümmere ich mich um die Nachtseite meiner Seele?
  • Wie entwickelt sich in mir Hingabefähigkeit und Urvertrauen?
  • Wie gross ist meine Angst vor dem Tod?
  • Habe ich mich schon genügend damit auseinandergesetzt?
SCHLAFSUCHT

Ein übergrosser Schlafdrang weist auf die entgegengesetzte Problematik hin.

Auf der Körperebene hat der Schlafdrang auch mit einem Bewusstseinsproblem zu tun.

Auf der Symptomebene ist es eine Angst vor Leistungsforderungen, vor Aktivität des Tages. Es ist eine Flucht in Traumwelten, in die Unbewusstheit der früheren Kindheit, sich vor Verantwortung zu drücken. Angst vor dem Geboren werden. Aufwachen und den Tag beginnen heisst, aktiv zu werden, handeln und Verantwortung übernehmen.

  • Fliehe ich vor Aktivität, vor Verantwortung und Bewusstwerdung?
  • Lebe ich in Traumwelten und habe ich Angst, in der Realität aufzuwachen?
DEPRESSIVE NEIGUNG

Liebe, lieben-wollen und geliebt werden-wollen - das sind dem depressiven Menschen die wichtigsten Dinge im Leben!

Hier kann er seine besten Seiten und Stärken entwickeln, hier liegen zugleich seine grössten Gefahren.

Auf der körperlichen Ebene könne bei einem depressiven Menschen alle Organsysteme und Körperebenen mitbetroffen sein. Neben der totalen Hemmung aller Aktivität und der niedergedrückten Stimmung finden wir auch eine Unzahl körperlicher Begleitsymptome wie Müdigkeit, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Verstopfung, Kopfschmerzen, Herzjagen usw.

Auf der Symptomebene finden wir eine unterdrückte Lebensenergie. Das Salz des Lebens fehlt! Oft ist die mangelnde Lebensenergie gegen sich selbst gerichtet und tritt als Selbstmordtendenz zutage. Es kann eine Unterdrückung der Lebensenergie an einem Wendepunkt im Leben sein, oder bei einem scheinbar unlösbaren Problem. Es ist eine Flucht vor dem Druck (De-pression im Sinne von De-kompression), eine Unfähigkeit zu leben und zu sterben.

Der depressive Mensch ist blockiert zwischen Wut und Trauer, zwischen Angst und Verantwortung. Er lässt sich fallen, was dann Reaktionen auf der körperlichen Ebene zeigt, welche aber gar nicht erwünscht sind, denn sie führen in einen Teufelskreis. Zum Beispiel lässt die Muskelkraft nach, weil die Muskeln keinen Tonus mehr aufbauen. Es kann zu Verstopfung kommen, weil die Darmperistaltik nachlässt, es kann zu Impotenz führen, weil auch die Sexualität von Aufbau von Spannung lebt. Ein weiteres Symptom können eine flache Atmung und geringe Herzleistung sein, weil auch auf diesen zentralen Ebenen das Einlassen auf die Polarität zu kurz kommt.

STRESS

Stress ist eine Wortübernahme aus der englischen Sprache in der Bedeutung von Druck, Belastung, Beanspruchung. Als Auslöser kann eine Überbelastung auf der mentalen, emotionalen oder körperlichen Ebene in Frage kommen. Stress ist auch ein extremes Ausmass von Ängsten. Schauen wir uns einmal näher an, was in unserem Körper an Reaktionen und Folgerungen auf Stresssituationen abläuft:

Während eine Angst unbemerkt bleiben kann, ist Stress eine körperliche Empfindung, welche hauptsächlich durch eine Kontraktion der Muskulatur erzeugt wird. Bei mässig ausgeprägter Angst können Sinne, Wahrnehmungen und Denkvorgänge überaus lebhaft und wach reagieren. Unter Stress jedoch sind diese Funktionen deutlich eingeschränkt, unter extremem Stress sind Sensitivität und Sensibilität völlig blockiert. Unter starkem Stress konzentriert sich unser ganzes Interesse auf das dringende oder auf das unmittelbare Überleben. Man ist unkonzentriert und vergesslich.

Stress mindert die Produktivität und erhöht die Zahl der Arbeitsunfälle. In extremen Fällen von Stress kann es geschehen, dass wir entweder heftig gestikulieren und laut herumschreien oder aber vollkommen erstarren und verstummen.

Jede Zunahme von Angst oder Anmassung steigert den Stress, weil die Einbildung des Geistes und die Angst vor dem Versagen umso stärker werden, je höher die Ambitionen und Hoffnungen sind. Je habgieriger der Geist, desto ausgeprägter ist die Aktivität des Hypothalamus.


UNSICHERHEIT - HEMMUNGEN

Menschen, die unsicher sind oder Hemmungen haben, sind mit ihrem Leben meistens nicht ganz zufrieden, Sie möchten etwas verändern, haben aber Angst davor, denn sie müssten sich auf etwas Neues und Unbekanntes einlassen. Sie neigen dazu, viel von sich zurückzuhalten, können sich im Alltag nur schwer durchsetzen und ihre Meinung und ihre Gefühle schlecht zum Ausdruck bringen. Diese Menschen machen sich ständig Gedanken darüber, was andere von ihnen halten, was andere über sie denken. Das ist der springende Punkt.

Solange man sich zu verbergen oder etwas überspielen versucht, werden diese Menschen immer davor Angst haben, von indiskreten Mitmenschen blossgestellt zu werden. Warum fürchten sie sich vor einer Blossstellung?

  • Ist es nicht deshalb, weil sie meinen, die Zuneigung ihrer Mitmenschen hänge davon ab, ob sie etwas besonderes leisten oder darstellen?
  • Hat der Nachbar nicht mehr finanzielle Mittel als ich?
  • Her er nicht eine bessere Berufsanstellung als ich?
  • Hat er die Welt nicht schon mehr bereist als ich ? Und-und-und...

Lernen wir doch wieder mehr auf unsere innere Stimme zu hören, auf uns und das Kind in uns zu vertrauen und messen wir uns weniger an solchen Oberfächlichkeiten. Oftmals stehen wir uns bei diesem Schritt selbst im Wege. Wir getrauen uns nicht, den Panzer abzulegen und anstelle dessen, den weichen Kern zu zeigen, in welchem wir unsere eigene Wahrheit tragen. Es ist nämlich nur diese, die im Leben zählt und die jedes einzelne Menschenleben so einzigartig und wertvoll macht!


Sind sie nicht mehr Herr ihrer Gedanken? Sind sie unfähig, sich auf etwas zu konzentrieren? Können oder wollen sie aus Langeweile oder Desinteresse nicht bei der Sache bleiben? Leisten sie Widerstand gegen Leistungszwang oder wollen sie sich nicht an Normen anpassen?

Wir grübeln über Ereignisse oder Probleme nach, deren geistige Bewältigung uns nicht gelungen ist. Wir halten uns an diesen Gedanken fest, können sie nicht loslassen und blockieren somit den freien Fluss anderer Gedanken und Energien.

Indem wir lernen, loszulassen, können wir diese Blockaden lösen und bringen die Energien wieder zum Fliessen.

ANGSTZUSTÄNDE  /  PRÜFUNGSANGST

Unser Leben ist von der Angst gekennzeichnet. Wir haben unter ihr, die sie so viele Gesichter hat, zu leiden.

Auf der Körperebene spüren wir die Angst vor allem am Hals, Nacken (Einverleibung, Kommunikation) und an der Atmung (Austausch, Gesetz der Kommunikation).

Die Symptomebene zeigt uns Enge, wie zugeschnürt sein, hindert uns am freien Atemfluss, Fluchtgefühle, oft unverarbeitetes Geburtstrauma (Geburt= erste Enge des Lebens).

Prüfungsangst ist Angst vor dem Versagen, der Blossstellung, Angst vor Verachtung. Man hat Zweifel an den eigenen Fähigkeiten. Prüfungsangst kann auch Leistungsdruck entstehen, den andere oder wir selber auf uns ausüben. Wir fühlen uns gelähmt und sind nicht mehr in der Lage, einen klaren Gedanken zu fassen. Wir sind in einer Stresssituation.

Beginn der Therapie 3-4 Wochen vor der Prüfung, alle 4 Tage. Die letzte Behandlung am Tag vor der Prüfung.

KÖRPERLICHE UND PSYCHISCHE SCHWÄCHEZUSTÄNDE

Haben sie eine schwere Krankheit hinter sich? Oder leiden sie immer noch darunter? Oder ist die Müdigkeit ein Dauerzustand? Stehen sie familiär oder geschäftlich dauernd unter Stresssituationen?

Sind wir so überarbeitet und körperlich und seelisch so müde, dass wir uns in unserer Schwäche nur noch von einem Tag zum anderen schleppen und versuchen, unser Bestes zu geben, dann müssen wir etwas ändern. Es sind Momente, in denen wir unsere Vernunft und unsere Selbstdisziplin einsetzen müssen. Es wird notwendig sein, unser Leben genauer zu betrachten und zu überdenken, ob wirklich alles, das ich mir aufgebürdet habe, wirklich auch nötig ist.

Will ich diesen Leistungsdruck? Wäre nicht vieles vermeidbar oder durch eine andere Person lösbar? Muss ich all die Verantwortung selbst tragen? Will ich mit einer Veränderung zuwarten, bis mir mein Körper ein vielleicht unheilbares Zeichen geben muss?

Bringe ich es fertig, auf meine innere Stimme zu hören, Veränderungen anzupacken und aus meinen Fehlern zu lernen, dann hatten sie ihren Sinn!

Denn Krise (auf griechisch Krisis) bedeutet wörtlich übersetzt: Entscheidende Wende.


KLIMAKTERISCHE BESCHWERDEN

So wie das Einsetzen der Menstruation wird auch deren Verlust von der Frau als einschneidende Lebensumstellung erlebt.Eigentlich ist es ein ganz natürlicher Vorgang, den wir auch als ganz natürlich akzeptieren sollten.

Wie gross die Probleme und Beschwerden des Klimakteriums sind, hängt weitgehend davon ab, wie erfüllend die eigene Weiblichkeit bisher gelebt und erlebt wurde.

Auf der Körperebene hat das Klimatkerium mit den Geschlechtsorganen (Sexualität, Fortpflanzung) und den Drüsen, Hormonen (Steuerung, Information) zu tun.

Auf der Symptomebene zeigt es uns die Bilanz für ein halbes Leben: Symptome zeigen die offengebliebenen Themen, der Organismus arbeitet an ihnen weiter. Es können Ängste aufkommen, die Weiblichkeit nicht genügend gelebt zu haben. Vieles im Leben versäumt zu haben, Panikstimmung, Nachholbedarf, Angst, nicht mehr begehrt zu sein, Angst vor dem Altern, Selbstablehung usw.

Wie diese Zäsur von der Frau (oder auch vom Mann) erlebt wird, hängt auch sehr von der sexuellen Erfüllung des bisherigen Lebensabschnittes ab.

Die Frau ist auch körperlich im Umbruch. Dieser völlig natürliche Vorgang sollten wir auch als völlig natürlich betrachten lernen. Auch negative Nebenwirkungen sind natürlich

  • Bin ich in letzter Zeit sehr nervös?
  • Habe ich Schwindel, Wallungen, Schweissausbrüche, Schlafstörungen?
  • Habe ich Schwierigkeiten mit zwischenmenschlichen Beziehungen: Eheprobleme, am Arbeitsplatz, Geschwister, Freunde, Nachbarn, jahrelanges Trauern um einen lieben Menschen, ist jemand schwer krank?
  • Habe ich das Gefühl, ich werde vernachlässigt?
  • Bin ich oft traurig, einsam, habe ich Selbstmitleid?
  • Habe ich Angst, in meinem Leben etwas verpasst zu haben?
  • Habe ich Angst vor dem Altern? (Falten, Gewichtszunahme)